Konversionsprojekte

Das im Herbst 2011 veröffentlichte Stationierungskonzept der Bundeswehr und die An­kündigung des vollständigen Abzugs der ausländischen Gaststreitkräfte werden bis zum Jahr 2020 zur Rückgabe von rd. 37.000 ha Militärfläche führen. Militärkonversion bietet Kommunen und Regionen Entwicklungschancen. Konversionsvorha­ben können vor allem in strukturstarken Regionen zu nachgefragten Stadtentwicklungspro­jekten werden. Sie können beispielsweise zur Lösung von Wohnungsengpässen beitragen. In einem Praxisratgeber hat die Bundesregierung die Auswertung von über 160 Konversions­fällen im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau unterstützt.*

In Deutschland sind in den letzten Jahren ambitionierte Bauprojekte auf Konversionsflächen ehemaliger Kasernen unter dem Gesichtspunkt einer nachhaltigen Entwicklung entstanden. Dies sind die folgenden Konversionsvorha­ben:

Realisierte Projekte

In Bau bzw. in Planung

  • Würzburg Hubland
  • Ermekeilkaserne Bonn
  • Mannheim:
    Coleman-Barracks (216 ha)
    Benjamin-Franklin-Vil­lage (88 ha)
    Spinelli-Barracks (82 ha)
    Taylor Barracks (46 ha)
    Sullivan-Barracks (44 ha)
  • Heidelberg: Patrick Henry Village (PHV)
    Mark Twain Village / Campbell Barracks
    insgesamt fünf Areale im Stadtgebiet
  • Hamburg: Quartier Jen­felder Au

 

praxisratgeber-militaerkonversionen-2013*Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2013): Praxisratgeber Mi­litärkonversionen. Berlin