Monatsrekord und Rekord-Zubau für Erneuerbare Energien

Im März 2017 gab es laut Fraunhofer ISE einen neuen Monatsrekord beim Ertrag der regenerativen Energieträger in Deutschland. Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft erzeugten zusammen 19,5 Milliarden kWh und lieferten 44 Prozent des Netto-Inlandbedarfs an elektrischer Energie (www.energy-charts.de). Trotz dieses Rekordertrags ist der Kontostand des EEG-Kontos in den letzten beiden Monaten auf rund 5,1 Milliarden Euro angewachsen, so der IWR. Der hohe Stand zeigt, wie günstig der in den letzten Monaten reichlich eingespeiste Erneuerbare Strom ist.

Die sinkenden Technologie- und Erzeugungskosten spiegeln sich auch auf dem Weltmarkt wider. Globale Investitionen in Erneuerbare Energien sind im Jahr 2016 um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 241,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Dennoch stand das Jahr 2016 für einen Rekord-Zubau von 138,5 Gigawatt an Wind- und Sonnenstrom. Dies geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen (UN Environment), der Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance und Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hervor. Demnach wurde rund doppelt so viel Kapital in Erneuerbare wie in fossile Energieprojekte gesteckt.

Der globale Trend zeigt, dass die technologische Revolution im Energiesektor in vollem Gange und nicht mehr aufzuhalten ist. Kostengünstigere und effizientere Lösungen setzen sich am Ende nunmal durch. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Entwicklung – hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung – auch endlich in den Köpfen der Entscheidungsträger aller Länder ankommt, damit ein gesetzlicher Rahmen geschaffen wird, der die globale Revolution weiter fördert anstatt sie auszubremsen.

Quelle: EUROSOLAR-Presse-Newsletter vom 13.4.2017