55.000 PV-Speicher in Deutschlands Kellern

Einer Studie des Deutschen CleanTech Instituts (DCTI) in Kooperation mit EuPD Research zufolge hat sich der Markt für Stromspeicher seit Einführung der KfW-Förderung im Jahr 2013 positiv entwickelt. Ende 2016 waren in Deutschland mehr als 55.000 Heimspeichersysteme installiert. Damit bilde Deutschland im Segment der Heimspeicher 80 Prozent des europäischen Marktes ab. Der Studie zufolge wird im Jahr 2017 mit einem Zubau von gut 30.000 Heimspeichern gerechnet.

Welche der zirka 300 Speichermodelle hinsichtlich Kosteneffizienz, Service und Handhabung bei der Installation überdurchschnittlich gut abschneiden wird ebenfalls in der Studie untersucht.

Quelle: www.enbausa.de/…55000-pv-speicher-stehen-in-deutschlands-kellern-5315.html

Monatsrekord und Rekord-Zubau für Erneuerbare Energien

Im März 2017 gab es laut Fraunhofer ISE einen neuen Monatsrekord beim Ertrag der regenerativen Energieträger in Deutschland. Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft erzeugten zusammen 19,5 Milliarden kWh und lieferten 44 Prozent des Netto-Inlandbedarfs an elektrischer Energie (www.energy-charts.de). Trotz dieses Rekordertrags ist der Kontostand des EEG-Kontos in den letzten beiden Monaten auf rund 5,1 Milliarden Euro angewachsen, so der IWR. Der hohe Stand zeigt, wie günstig der in den letzten Monaten reichlich eingespeiste Erneuerbare Strom ist.

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Die Mobilitätswende hat in den Städten bereits begonnen

Innerhalb der größten deutschen Städte ist die Nutzung des privaten Pkw seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig. Zugleich nimmt der Anteil der Wege zu, die mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie per Carsharing zurückgelegt werden. Gesellschaftliche Trends und Mobilitätsstile, etwa geringerer Auto- und Führerscheinbesitz bei der jüngeren Bevölkerung, beeinflussen die Verkehrsmittelnutzung – und in Folge davon den Bedarf an Mobilitätsangeboten und Infrastrukturen.

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Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über Stuttgart

Der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl ist weltweit gefragt als Impulsgeber für den Stadtumbau. Er erklärt, was Stuttgart angesichts zunehmender Verkehrs- und Umweltprobleme tun kann und warum er nichts von selbstfahrenden Autos hält.“

Link zum Beitrag vom 22.3.2017:
www.stuttgarter-zeitung.de/…jan-gehl-die-stadt-war-von-autos-ueberschwemmt…

Energie in der EU: Fast 17 Prozent erneuerbar

Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch in der EU hat 2015 bei 16,7 Prozent gelegen. Das ist fast doppelt so viel wie ein Jahrzehnt zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil um 0,6 Prozentpunkte, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. 2004, als erstmals Daten verfügbar waren, waren es lediglich 8,5 Prozent. 2015 lag Schweden mit 53,9 Prozent vorn, während erneuerbare Energien in Luxemburg und Malta mit jeweils 5 Prozent den kleinsten Anteil hatten. EU-weit sollen bis 2020 insgesamt 20 Prozent erreicht werden. (ap)

 

Carla Cargo

Absolut überzeugendes Konzept von Freiburger Ingenieuren: der Lastenradanhänger reagiert über einen Sensor auf die Bewegungen der führenden Person und unterstützt mit einem Elektromotor beim fahren oder bremsen. Carla Cargo ist für bis zu 150 kg Zuladung zugelassen.

Im Video sieht man die Funktionsweise von Carla Cargo:

Link:
www.carlacargo.de

Tankst du noch oder lädst du schon?

Heute hat fast jeder ein Handy, das war vor 20 Jahren noch anders. Manchmal kann technischer Wandel – entgegen der Prognosen – ganz schnell gehen. In 20 Jahren, sagen Wissenschaftler, fährt jeder Zweite von uns ein Elektroauto.

Den Beitrag vom 22.2.2017 lesen in der Perspective Daily

[Anmerkung der Redaktion: In Stuttgart gibt es die erste Neubausiedlung mit 125 Wohnungen, die mit einem Elektroauto-Fuhrpark ausgestattet ist. Hier der Link zum Projekt-Steckbrief: www.siedlungen.eu/db/modellprojekt-wohnen-plus-elektroauto-fuhrpark]

Klimaschutzplan 2050: Ziele der Bundesregierung

Mit den Zielen für den Klimaschutzplan 2050 verfolgt die Bundesregierung ehrgeizige Vorhaben. Für den Gebäudebereich bedeutet das, dass bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden soll. Das Bundesbauministerium hat Modellvorhaben auf den Weg gebracht, wie z. B. Effizienzhäuser Plus im Altbau, mit denen Wege zum Erreichen dieses Ziels praxisnah untersucht werden. Bereits im Jahr 2030 sollen die politischen Rahmenbedingungen derart ausgestaltet sein, dass die Anforderungen an einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bereits gelten. Der energetische Standard für den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden muss dafür bis zum Jahr 2030 weiterentwickelt werden. Gleichfalls müssen ab 2030 die energetischen Sanierungen von Gebäuden dem Anspruch eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands weitgehend genügen.

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Abschlussbericht Energiesuffizienz im Konsumfeld Bauen/Wohnen

Veröffentlichung des Endberichts

Das Projekt „Energiesuffizienz – Strategien und Instrumente für eine technische, systemische und kulturelle Transformation zur nachhaltigen Begrenzung des Energiebedarfs im Konsumfeld Bauen/Wohnen“, gefördert vom BMBF, wurde Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. In dem Projekt wurde untersucht, wie energiesuffiziente Alltagsroutinen, soziale Praktiken und Lebensstilaspekte mit den Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung in Einklang gebracht werden können und wie die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, so dass Energiesuffizienz im Alltag akzeptabler und praktikabler wird. Für die drei Energiesuffizienz-Ansätze Reduktion, Substitution und Anpassung wurden Reduktionspotenziale für den Haushaltsstromverbrauch quantifiziert.
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