RAL Gütesiegel „CO2-senkende Holzbauwerke“

Seit Februar 2017 können sich die Häuser von Chiemgauer Holzhaus das RAL mitd em Gütezeichen GZ 425 auszeichnen. Denn die Massivholzhäuser erreichen in ihrer Klimabilanz einen GWP (Global Warming Potential)-Wert kleiner als Null. Das hat die „Gütegemeinschaft CO2 neutrale Bauwerke in Holz e.V.“ geprüft.

Unter Berücksichtigung aller notwendigen Materialien, wie Betonfundament, Dachziegel, Glasfenster etc., bedeutet das im Fall eines Massivholzhauses mit ca. 150 m² Wohnfläche eine CO2-Senkenleistung von ca. 23.000 kg! Weiterlesen

ZDF-Sendung „Die Anstalt“ über die deutsche Verkehrspolitik

In der Sendung vom 7.3.2017 thematisieren die beiden Satiriker Max Uthoff und Claus von Wagner mit Ihren Gästen Caroline Ebner, Rolf Miller und Till Reiners die (nicht vorhandene) deutsche Verkehrspolitik, in der es um den Erhalt des Status Quo der Automobilbranche geht. Gut recherchiert und poinitiert, wie immer ausgezeichnet vorgetragen.

Der Höhepunkt der Sendung ist sicherlich die Stelle an der Claus von Wagner erschrocken resigniert über Dobrindt feststellt: „Sein Verlangen nach frischer Luft muss immens sein, …“. Aber jetzt soll hier nicht die Pointe vorweg genommen werden.

Video 54 min.

In der ZDFmediathek verfügbar bis 7.6.2017:
www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html

Klimaschutzplan 2050: Ziele der Bundesregierung

Mit den Zielen für den Klimaschutzplan 2050 verfolgt die Bundesregierung ehrgeizige Vorhaben. Für den Gebäudebereich bedeutet das, dass bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden soll. Das Bundesbauministerium hat Modellvorhaben auf den Weg gebracht, wie z. B. Effizienzhäuser Plus im Altbau, mit denen Wege zum Erreichen dieses Ziels praxisnah untersucht werden. Bereits im Jahr 2030 sollen die politischen Rahmenbedingungen derart ausgestaltet sein, dass die Anforderungen an einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bereits gelten. Der energetische Standard für den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden muss dafür bis zum Jahr 2030 weiterentwickelt werden. Gleichfalls müssen ab 2030 die energetischen Sanierungen von Gebäuden dem Anspruch eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands weitgehend genügen.

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Abschlussbericht Energiesuffizienz im Konsumfeld Bauen/Wohnen

Veröffentlichung des Endberichts

Das Projekt „Energiesuffizienz – Strategien und Instrumente für eine technische, systemische und kulturelle Transformation zur nachhaltigen Begrenzung des Energiebedarfs im Konsumfeld Bauen/Wohnen“, gefördert vom BMBF, wurde Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. In dem Projekt wurde untersucht, wie energiesuffiziente Alltagsroutinen, soziale Praktiken und Lebensstilaspekte mit den Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung in Einklang gebracht werden können und wie die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, so dass Energiesuffizienz im Alltag akzeptabler und praktikabler wird. Für die drei Energiesuffizienz-Ansätze Reduktion, Substitution und Anpassung wurden Reduktionspotenziale für den Haushaltsstromverbrauch quantifiziert.
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