Wegweisender Beschluss der Umweltministerkonferenz zum Holzbau

Die 88. Umweltministerkonferenz hat gerade in Bad Saarow einen aus Rheinland-Pfalz eingebrachten Beschluss zur „Förderung des Bauens mit Holz“ gefasst. Mit dem Dokument wird der Bund aufgefordert, die Rahmenbedingungen für den Holzbau zu verbessern.

Wie das rheinland-pfälzische Umweltminister vermeldet, sollen unter anderem im Gebäudeenergierecht die positiven Klimaschutzeigenschaften von nachwachsenden Rohstoffen berücksichtigt werden.

Dies wäre mehr als wünschenswert, denn mit dem zuletzt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vorgelegten Referentenentwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wurde die Chance vergeben, im Rahmen der Novellierung endlich den gesamten Gebäude-Lebenszyklus in den Blick zu nehmen.

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BMUB: „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern ist geschafft

Insgesamt 150 Millionen Hektar zerstörter Wald sollen aufgebaut werden

Ein wichtiges Etappenziel der internationalen Natur- und Klimaschutzpolitik des Bundesumweltministeriums ist erreicht. Die von Deutschland initiierte sogenannte „Bonn Challenge“ zum Wiederaufbau von Wäldern hat es geschafft, die Länder zu Zusagen in Höhe von insgesamt 150 Millionen Hektar zu bewegen. Erreicht wurde das Ziel gestern auf der ersten Bonn Challenge Regionalkonferenz für Asien in Palembang, Indonesien. Dort haben Bangladesch, Mongolei, Pakistan und Sri Lanka weitere Beiträge zum Wiederaufbau an Wäldern angekündigt. In Bonn hatten sich 2011 auf Initiative Deutschlands zahlreiche Länder darauf verständigt, bis 2020 weltweit 150 Millionen Hektar zerstörter Waldflächen wiederherzustellen. Weiterlesen

Hessens Klimaschutzplan 2025 will Holzbau aktiv fördern

Die schwarz-grüne hessische Landesregierung hat nach anderthalbjähriger Beratungszeit ihren Klimaschutzplan 2025 verabschiedet. Danach sollen bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um 30 Prozent, bis 2025 um 40 Prozent und bis 2050 um mindestens 90 Prozent (im Vgl. zum Basisjahr 1990) vermindert werden. Mit Erreichen dieser Ziele will Hessen bis zur Jahrhundertmitte klimaneutral werden und seinen Teil zu den nationalen wie internationalen Klimaschutzbemühungen beitragen.

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Teil 2 der Doku „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore

10 Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ ist das brisante Thema Klimawandel aktueller denn je! Al Gore zeigt uns den Stand der Dinge und welche Gefahr Menschen wie Trump für unsere Umwelt darstellen – Eine unbequeme Fortsetzung – der Stand der Dinge.

Ab dem 12. Oktober 2017 ist der zweite Teil mit Al Gore (68), dem ehemaliger Vizepräsidenten der USA, in den deutschen Kinos zu sehen.

RAL Gütesiegel „CO2-senkende Holzbauwerke“

Seit Februar 2017 können sich die Häuser von Chiemgauer Holzhaus das RAL mitd em Gütezeichen GZ 425 auszeichnen. Denn die Massivholzhäuser erreichen in ihrer Klimabilanz einen GWP (Global Warming Potential)-Wert kleiner als Null. Das hat die „Gütegemeinschaft CO2 neutrale Bauwerke in Holz e.V.“ geprüft.

Unter Berücksichtigung aller notwendigen Materialien, wie Betonfundament, Dachziegel, Glasfenster etc., bedeutet das im Fall eines Massivholzhauses mit ca. 150 m² Wohnfläche eine CO2-Senkenleistung von ca. 23.000 kg! Weiterlesen

ZDF-Sendung „Die Anstalt“ über die deutsche Verkehrspolitik

In der Sendung vom 7.3.2017 thematisieren die beiden Satiriker Max Uthoff und Claus von Wagner mit Ihren Gästen Caroline Ebner, Rolf Miller und Till Reiners die (nicht vorhandene) deutsche Verkehrspolitik, in der es um den Erhalt des Status Quo der Automobilbranche geht. Gut recherchiert und poinitiert, wie immer ausgezeichnet vorgetragen.

Der Höhepunkt der Sendung ist sicherlich die Stelle an der Claus von Wagner erschrocken resigniert über Dobrindt feststellt: „Sein Verlangen nach frischer Luft muss immens sein, …“. Aber jetzt soll hier nicht die Pointe vorweg genommen werden.

Video 54 min.

In der ZDFmediathek verfügbar bis 7.6.2017:
www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html

Klimaschutzplan 2050: Ziele der Bundesregierung

Mit den Zielen für den Klimaschutzplan 2050 verfolgt die Bundesregierung ehrgeizige Vorhaben. Für den Gebäudebereich bedeutet das, dass bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden soll. Das Bundesbauministerium hat Modellvorhaben auf den Weg gebracht, wie z. B. Effizienzhäuser Plus im Altbau, mit denen Wege zum Erreichen dieses Ziels praxisnah untersucht werden. Bereits im Jahr 2030 sollen die politischen Rahmenbedingungen derart ausgestaltet sein, dass die Anforderungen an einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bereits gelten. Der energetische Standard für den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden muss dafür bis zum Jahr 2030 weiterentwickelt werden. Gleichfalls müssen ab 2030 die energetischen Sanierungen von Gebäuden dem Anspruch eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands weitgehend genügen.

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