RAL Gütesiegel „CO2-senkende Holzbauwerke“

Seit Februar 2017 können sich die Häuser von Chiemgauer Holzhaus das RAL mitd em Gütezeichen GZ 425 auszeichnen. Denn die Massivholzhäuser erreichen in ihrer Klimabilanz einen GWP (Global Warming Potential)-Wert kleiner als Null. Das hat die „Gütegemeinschaft CO2 neutrale Bauwerke in Holz e.V.“ geprüft.

Unter Berücksichtigung aller notwendigen Materialien, wie Betonfundament, Dachziegel, Glasfenster etc., bedeutet das im Fall eines Massivholzhauses mit ca. 150 m² Wohnfläche eine CO2-Senkenleistung von ca. 23.000 kg! Weiterlesen

Baunetz-Wochenausgabe „In Zukunft Holz“

Dem Holzbau gehört die Zukunft – weil er die Architektur endlich ökologischer macht, aber vor allem, weil im Moment kein Baumaterial mehr technische und ästhetische Innovation erlaubt. Dabei befriedigt Holz heute besser als viele andere Materialien unsere Sehnsucht nach einer ehrlichen Konstruktionsweise – insbesondere in Kombination mit weiteren ressourcenschonenden Baustoffen. Weiterlesen

Auftaktveranstaltung Charta für Holz 2.0

auf Grundlage des Beschlusses der Agrarministerkonferenz vom September 2016 sollen mit der Charta für Holz 2.0 der Klimaschutzbeitrag durch Holzverwendung aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verstärkt und ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau von Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz geleistet werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erarbeitet gemeinsam mit Vertretern der Bundesländer, der Wissenschaft und der Wirtschaft eine Neuauflage der Charta für Holz. Die Charta für Holz 2.0, die am 26. April 2017 präsentiert wird, stellt den Klimaschutzbeitrag nachhaltiger Forstwirtschaft und Holzverwendung sowie Erfordernisse der Ressourcen- und Materialeffizienz in den Kontext politischer Ziele und Strategien.

Bundesminister Christian Schmidt wird die Auftaktveranstaltung zur Charta für Holz 2.0, mit der zugleich die Durchführungsphase der Charta eingeleitet wird, eröffnen. Es folgen spannende Impulsvorträge sowie eine Podiumsdiskussion rund um die Frage, wie die Umsetzung der Charta in die Praxis gelingen kann.

Link:
www.bmel.de/…7-04-26-ChartaHolz2.0.html

Flüchtlingsunterkunft in Winnenden. Modul als Modell?

Werner Sobek hat gemeinsam mit den fischer-Werken ein Unternehmen gegründet, das vorgefertigte Wohnboxen anbietet. Die Module sind leicht, sollen schnell und preiswert zu errichten sein und lassen sich komplett recyceln. Das erste realisierte Projekt, eine Flüchtlingsunterkunft, zeigt das große Potenzial dieses Bausystems. Aber auch seine Grenzen.

db-Kritik von Christian Schönwetter vom 10. Januar 2017:
www.db-bauzeitung.de/db-themen/schwerpunkt/modul-als-modell

DETAIL-Atlas Mehrgeschossiger Holzbau erscheint

Klassischer Baustoff in flexibler Systematik

Holz gilt als optisch und haptisch ansprechendes Material, es ist nachhaltig, nachwachsend und meist gut verfügbar. Dass sich Holz fast uneingeschränkt auch für den Einsatz im mehrgeschossigen Hochbau eignet, ist jedoch neu und bedarf eines kreativen Umgangs mit der bisher praktizierten Baukonstruktionsweise. Der »moderne Holzbau« löst sich von den klassischen Kategorisierungen wie Holzrahmenbau, -skelettbau etc. und lässt innerhalb eines Projektes bedarfsorientiert die Mischung verschiedener Bauweisen zu. Damit eröffnen sich für die Holzbauarchitektur völlig neue Möglichkeiten. Weiterlesen