Handbuch Flüchtlingsbauten

Auf 312 Seiten zeigt dieser beispielhafte Leitfaden, wie schnelles, günstiges Bauen für Flüchtlingsunterkünfte funktioniert, das zugleich ästhetisch überzeugt und einen starken Impuls für den Wohnungsbau in Deutschland setzt. Demnach müsse ein kontinuierlich guter Wohnungsbau nicht neu erfunden werden, sondern vorhandenes Wissen und Erfahrungen seien bloß mit Verstand und Augenmaß zu bündeln.

Der Ratgeber enthält 450 Abbildungen, zeigt erfolgreiche Projekte aus dem Libanon und Unterfranken und richtet den Fokus auch darauf, wie sinnvoll der Baustoff Holz in diesem Zusammenhang ist. Weiterlesen

Flüchtlingsunterkunft in Winnenden. Modul als Modell?

Werner Sobek hat gemeinsam mit den fischer-Werken ein Unternehmen gegründet, das vorgefertigte Wohnboxen anbietet. Die Module sind leicht, sollen schnell und preiswert zu errichten sein und lassen sich komplett recyceln. Das erste realisierte Projekt, eine Flüchtlingsunterkunft, zeigt das große Potenzial dieses Bausystems. Aber auch seine Grenzen.

db-Kritik von Christian Schönwetter vom 10. Januar 2017:
www.db-bauzeitung.de/db-themen/schwerpunkt/modul-als-modell

Fördermittel der NRW.BANK für Flüchtlingsunterkünfte

Die NRW.BANK unterstützt Kommunen und Investoren gezielt dabei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Mit dem Programm Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge wird der Neubau oder Umbau im Bestand zu Wohnungen gefördert. Investoren und Kommunen können bei diesem Programm von Tilgungsnachlässen profitieren.  Weiterlesen

1.500 Rettungsinseln im Mittelmeer aus Christos „Floating Piers“

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Abb.: humantektur Berlin

Was, wenn man die 220.000 Pontons, die Christo für seine Installation „Floating Piers“ im italienischen Iseosee einsetzte und nun abgebaut werden, für SOS-Rettungsinseln für ‎Flüchtlinge‬ im Mittelmeer verwendet würden? Nach Angaben von human connection ließen sich damit 1.500 Rettungsinseln bauen.

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Leggewie-Interview über Migration und Stadtplanung

Im lesenswerten Interview Migration und Stadtplanung: „Wir können Einwanderung“ in der taz vom 14.6.2016 verweist Leggewie auf den urbanen chilenischen Designer Alejandro Aravena, der für wenige Tausend US-Dollar ein halbes Haus baut, damit die andere Hälfte von den Bewohnern selbst ausgestaltet werden kann. Aravena hat zuletzt den Pritzker-Preis, den Nobelpreis für Architekten, bekommen.

 

Mehr [als] Wohnraum! StadtBauKultur NRW-Konferenz

am 6. Juli 2016 in Oberhausen

Stadtbaukultur-NRW-Logo

Mehr Wohnraum!
Das ist die Botschaft der Stunde, denn wir benötigen dringend Wohnraum. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihres Einkommens, ihres sozialen Status oder ihrer Bildung nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben können: z. B. für Transferempfänger, für Obdachlose und natürlich für die Flüchtlinge, die auf den Wohnungsmarkt drängen, sobald sie ihre Erstunterkünfte verlassen haben. Weiterlesen

Kosten für Flüchtlingsunterkünfte

Geschätzte 20 Milliarden Euro soll die Versorgung und Integration von Flüchtlingen in 2016 kosten. In der Sendung Frontal21 vom 24.5.2016 (ab (Minute 25 bis 33) werden Zahlen genannt, wie so mancher Anbieter von Flüchtlingsunterkünften horrente Preise verlangt. Nach deren Recherchen liegen die Kosten der Unterbringung je Flüchtling bei 87 bis 1.100 Euro pro Monat, im Extremfall Velbert (bei Wuppertal) sogar bei monatlich 1.500 Euro je Flüchtling. Weiterlesen