Bonn: Fahrradvermietsystem soll 2018 starten

Die Stadtwerke Bonn (SWB) werden ein öffentliches Fahrradvermietsystem realisieren. Dafür wird die Stadtverwaltung mit den SWB gemäß Beschluss des Stadtrates vom 11. Mai 2017 eine Umsetzungsvereinbarung schließen. Darin werden die dauerhafte Finanzierung, eine Marketing- und Betriebskonzeption sowie eine Nutzungsübertragung der Flächen, die zum Aufbau des Fahrradvermietsystems erforderlich sind, geregelt.

Das Fahrradvermietsystem – es soll 100 Stationen mit circa 900 Fahrrädern geben – steht für eine umweltfreundliche Mobilität auch jenseits der Achsen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) und ist damit eine ideale Ergänzung zu Bus und Bahn. Die Stationen werden überwiegend an bestehenden Haltestellen und Bahnhöfen, aber natürlich auch an wichtigen Zielorten eingerichtet, um Bahn- und Buskunden die besten Umsteigemöglichkeiten und damit ein attraktives Angebot für die “letzte Meile” ergänzend zur ÖPNV-Erschließung zu bieten. Das Fahrradvermietsystem wird somit eine Lücke schließen und den bestehende ÖPNV ergänzen. So bekommen die Kunden des ÖPNV in Bonn noch mehr Mobilität aus einer Hand, um ganz einfach mobil zu sein.

Die Kosten werden auf bis zu einer Million Euro pro Jahr geschätzt. Sollten sich anhand der Ausschreibungsergebnisse deutlich höhere Kosten ergeben, so wird sich der Rat erneut mit dem Thema befassen. Die Finanzierung erfolgt aufgrund des Beschlusses des Rates vom 8.12.2016 in einer Höhe von jeweils 400.000 Euro in 2017 und 2018 über den Haushalt der Stadt Bonn. Die Restmittel bis zu einer Million Euro Gesamtkosten pro Jahr werden im Wirtschaftsplan der Verkehrsgesellschaft der SWB abgebildet und finden sich somit auch dauerhaft im Stadtwerke-Konzernergebnis wieder.

Nun wird die Förderfähigkeit des Projekts geklärt, und es erfolgt die Ausschreibung des Systems. Die Stadt geht von einem möglichen Start des öffentlichen Fahrradvermietsystems im Frühjahr bis Sommer 2018 aus.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Bonn, 12.05.2017

Selbst bezahlbaren Wohnraum schaffen

In den Universitätsstädten Köln und Bonn gibt es etwa für Studierende kaum bezahlbaren Wohnraum. Ein Verein ermöglicht mithilfe einer Bank, günstig zu wohnen – ein Leben lang. Dafür gehen die Mieter aber auch einige Verpflichtungen ein.

Die Universität zu Köln ist mit etwa 100.000 Studierenden die drittgrößte in Deutschland. Bezahlbarer Wohnraum ist in der Stadt nicht mehr zu finden. Im Durchschnitt muss man mit einem Quadratmeterpreis zwischen 12 und 15 Euro ohne Nebenkosten rechnen, vom Zustand der angebotenen Unterkünfte gar nicht zu reden. In der Nachbarstadt Bonn mit 36.000 Studierenden ist die Situation auch nicht besser.

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Die Bonner Unfallstatistik 2016: Radfahrer sind die Leidtragenden

Erfreulicherweise fahren immer mehr Menschen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit dem Fahrrad und tragen so ihren Teil zur Reduzierung des Autoverkehrs und den damit verbundenen Problemen bei. Doch die dazu vorhandene Infrastruktur reicht hinten und vorne nicht… Die Leidtragenden dieser Misere sind die Radfahrer, im Konfliktfall mit dem KFZ-Verkehr eben das schwächere Glied.

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Viva Werkstatt Bonn: Nachhaltige Ideen für das Viktoriaviertel

Wie möchten wir in unserer Stadt und in unserem Viertel leben? Diese Fragen haben wir uns auf dem Planungsworkshops „Viva Werkstatt“ gestellt. Ziel war es, Ideen für die behutsame Entwicklung des Viktoriaviertels zu sammeln. Das Viertel soll wieder lebendig werden und die städtischen Flächen gemeinwohl-orientiert umgenutzt werden.

Unter den über 20 TeilnehmerInnen waren Architekten, Stadtplaner, AnwohnerInnen, Vertreter des ansässigen Einzelhandels und der Gastronomie und interessierte Bonner.

Den ganzen Beitrag vom 29.3. lesen und Fotos anschauen kann man hier: http://bonnimwandel.de/2017/03/29/viva-werkstatt-nachhaltige-ideen-fuer-das-viktoriaviertel

25.03.2017 | Ermekeilinitiative: VHS und Bund deutscher Architekten erkunden die Ermekeilkaserne

Im Rahmen einer VHS-Themenreihe können Interessierte am kommenden Samstag über die weitere Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes diskutieren.

Die Veranstaltungsreihe „Stadtgestaltung im Dialog“ möchte Bürger und Bürgerinnen dazu animieren, über die Gestaltung konkreter Flächen und Gebäude in Bonn nachzudenken und Einfluss auf deren zukünftige Entwicklung zu nehmen. Am Samstag, den 25. März, steht die Besichtigung der ehemaligen Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt auf dem Programm. Eingeladen haben die VHS Bonn in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten Bonn-Rhein-Sieg und der Ermekeilinitiative e.V. Weiterlesen

Fördermittel der NRW.BANK für Flüchtlingsunterkünfte

Die NRW.BANK unterstützt Kommunen und Investoren gezielt dabei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Mit dem Programm Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge wird der Neubau oder Umbau im Bestand zu Wohnungen gefördert. Investoren und Kommunen können bei diesem Programm von Tilgungsnachlässen profitieren.  Weiterlesen

NRW: Bauen mit Holz wird einfacher

Neue Landesbauordnung verabschiedet

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat am 14. Dezember 2016 die lang erwartete Überarbeitung der Landesbauordnung verabschiedet, sie tritt ab Januar 2018 in Kraft. Neben anderen Neuregelungen wird das Bauen mit Holz durch Anpassung der Landesbauordnung an das Brandschutzsystem der Musterbauordnung erleichtert. Die Aufnahme der Gebäudeklassen 1 bis 5 aus der Musterbauordnung und die Einführung der neuen Stufe „hochfeuerhemmend“ verlangten bei den Anforderungen an die Feuerwiderstandsfähigkeit differenzierte Regelungen.
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BNB-Gold-Standard für kleinen Bruder des „Langen Eugen“ auf dem Bonner UNO-Campus

Auf dem UNO-Campus in Bonn gibt es architektonischen Nachwuchs: Mit einer Grundsteinlegung wurde das Projekt „Erweiterungsbau – Campus Phase III“ offiziell gestartet. Das schlanke 17-stöckige Bürohaus entsteht zwischen dem Alten Abgeordnetenhochhaus, dem früheren Abgeordnetenhochhaus „Langer Eugen“ und dem Rheinufer. Es wird nach Fertigstellung zusätzlichen Raum für die stetig wachsende UNO-Familie in Bonn bieten.

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