Broschüre „Preistreiber Modernisierung“ erschienen

Über die Kosten von Modernisierungsmaßnahmen für Mieterinnen und Mieter

Der Arbeitskreis Mietrecht im RAV hat im November 2016 die Broschüre „Preistreiber Modernisierung“ herausgegeben. Darin wird ausführlich die problematische Wirkungsweise von Modernisierungsmassnahmen für Mieterinnen und Mieter beschrieben. Zudem kritisieren die Autor*innen die rechtliche Lage und fordern grundsätzliche mietrechtliche Neuregelungen.

BMUB fördert Stellen von Innenentwicklungsmanagern

Das Bundesbauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern Kommunen, die mit neuen Ansätzen mehr ungenutzte Flächen für den Wohnungsbau aktivieren wollen. Die Städte setzen dafür Innenentwicklungsmanager ein und erweitern mit verschiedenen Bausteinen eine aktive Innenentwicklung. Die Modellvorhaben in Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Ludwigsfelde, Offenburg, Regensburg, Solingen und Trier werden dabei finanziell unterstützt und fachlich beraten.

Weitere Infos: www.bbsr.bund.de/…innenentwicklungspotenziale.html

Styropor: Versicherer monieren Brandgefahr

In der Bundesrepublik sind seit dem zweiten Weltkrieg mehr als 720 Millionen Quadratmeter Gebäudefläche mit Styropor verhüllt worden.

Nun hat nach Angaben manager magazins eine Reihe von Großbränden in der Industrie die Versicherungsbranche aufgeschreckt. Die Assekuranz rät demnach inzwischen offen nicht nur von Styropor ab als Dämmstoff für Gewerbebetriebe, sondern auch von dem Ausgangsstoff Polystyrol und dem verwandten EPS-Hartschaum. Weiterlesen

Klimaschutzplan 2050: Ziele der Bundesregierung

Mit den Zielen für den Klimaschutzplan 2050 verfolgt die Bundesregierung ehrgeizige Vorhaben. Für den Gebäudebereich bedeutet das, dass bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden soll. Das Bundesbauministerium hat Modellvorhaben auf den Weg gebracht, wie z. B. Effizienzhäuser Plus im Altbau, mit denen Wege zum Erreichen dieses Ziels praxisnah untersucht werden. Bereits im Jahr 2030 sollen die politischen Rahmenbedingungen derart ausgestaltet sein, dass die Anforderungen an einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bereits gelten. Der energetische Standard für den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden muss dafür bis zum Jahr 2030 weiterentwickelt werden. Gleichfalls müssen ab 2030 die energetischen Sanierungen von Gebäuden dem Anspruch eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands weitgehend genügen.

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Essen ist grüne Hauptstadt Europas

Die Zeit der Kohleindustrie mit staubiger Luft und verschmutzen Böden ist längst vorbei – als ökologische Vorzeigestadt ist Essen bislang aber auch nicht in Erscheinung getreten. Das soll sich jetzt ändern. Die Ruhrmetropole ist 2017 grüne Hauptstadt Europas und will sich völlig neu erfinden.

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Klarstellung zum Umgang mit Dämm-Müll mit HBCD

Rheinland-Pfalz rät zur Dämmung mit Erneuerbaren

In den vergangenen Wochen hat es viele Diskussionen um die Entsorgung von alten Dämmplatten auf Basis von EPS gegeben, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten. Die neue Abfallverzeichnisverordnung fordert die gesonderte Entsorgung. Damit geht sie über die entsprechende EU-Verordnung hinaus, die lediglich eine Ausschleusung von HBCD aus dem Stoffkreislauf fordert. Das wäre auch, wie bisher üblich, durch Verbrennung bei hohen Temperaturen gemeinsam mit anderem Müll möglich. Weiterlesen

NRW.BANK.WEG-Kredit: Förderung zur energetischen Gebäudesanierung von Wohnungseigentumsanlagen

Das neue Förderdarlehen der NRW.BANK richtet sich an alle Wohnungseigentumsgesellschaften (WEGs) in NRW, die den überwiegend selbst genutzten Wohnraum modernisieren oder sanieren wollen, keine gewerblichen Vermieter als Mitglieder haben und aus mindestens fünf Eigentümern bestehen. Kleinere WEGs können auf das Förderprogramm NRW.BANK.Gebäudesanierung zurückgreifen. Weiterlesen

Parkplätze weg, Wohnraum her

„Autos haben in den Städten nichts zu suchen“
Hermann Knoflacher mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

Hermann Knoflacher will Straßen und Parkplätze bebauen lassen. Autofreie Großstädte seien realisierbar, sagt der Verkehrsexperte. So könnten die Kommunen massenhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Aber lassen die sich darauf ein? Weiterlesen